Ich als Pasta

Posted in Was wir schreiben on 23. Juni 2012 by Wortverdreher
Das kommt dabei heraus, wenn man ein Gedicht über sich selbst
als Speise schreiben soll!
🙂
Heiss, doch nicht zu heiss, gegart
damit wird mein Biss bewahrt
aus dem harten Parmesanlaib
kratz mich aus, schnitz mich, reib
ertränk‘ mich dann im Alkohol
zünd mich an, acht auf dein Wohl
gib etwas Sahne dann zu mir
ich bin gehaltvoll sag ich dir
noch etwas Trüffel, denn ich bin fein
und dazu ein Gläschen Wein.
www.wortverdreher.blogspot.com

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Abendgedicht

Posted in Was wir schreiben on 18. Juni 2012 by Wortverdreher

Das kommt dabei heraus wenn fünf Menschen

am Ende eines langen Studientages

ein Akrostichon schreiben.

 

A ll abendlich altern anspruchsvolle Ambitionen

B ibeltaugliche Busen, Brüste, Bäuche

E rzählen ein endgültiges episches Ende

N iemals neigen Nelken

D unstheischend dankbar die dicken Dolden.

Das typische BKS6 Mittagessen am Samstag

Posted in Was wir schreiben on 29. Mai 2012 by Wortverdreher

Das typische BKS6 Mittagessen am Samstag

Tourist in Berlin

Posted in Was wir schreiben on 26. Mai 2012 by textgeist

 

East Side Gallery

Heute bin ich

Tourist in Berlin.

Jedes Mal wenn

Besuch kommt.

Dann geht es wieder

zum Reichstag,

zur East Side Gallery,

Zum Zoo und

zum Alex,

ins Pergamon und

zur Nofrete.

Irgendwie langweilig

und doch

immer wieder anders.

Wenn Besuch kommt,

bemerke ich

die Veränderungen.

Neulich Nacht am S-Bahnhof

Posted in Was wir schreiben on 25. Mai 2012 by Wortverdreher

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Da ich bereits vor kurzem einmal mit der netten Anzeige „Betriebsschluss“ am S-Bahnsteig empfangen wurde, war ich vorgewarnt und hatte mir vorsichtshalber mit Hilfe meines Apps die letzte S-Bahnverbindung von Schulzendorf nach Babelsberg herausgesucht. Die Abfahrtszeit war 0:14 Uhr, dann umsteigen am Gesundbrunnen und Westkreuz mit Ankunft im Potsdam um 1:20 Uhr. Mit einmal 8 und einmal 2 Minuten zum Umsteigen war der Plan zwar sportlich ambitioniert, aber machbar. In Schulzendorf noch optimistisch eingestiegen kamen schnell Zweifel auf, als die S-Bahn plötzlich auf offener Strecke langsamer wurde und schließlich anhielt. Während ich noch in Gedanken die Umsteigezeiten kalkulierte, kam aus heiterem Himmel plötzlich die Ansage, dass wir aufgrund einer Signalstörung die entgegenkommende S-Bahn abwarten müssten. Nur 5 Minuten später folgte bereits die zweite Durchsage, dass sich die Abfahrtszeit um weitere 3 bis 4 Minuten verzögern werde, da wir weiterhin auf die entgegenkommende Bahn warten mussten. Von soviel Informationen während einer einzigen S-Bahnfahrt irritiert, versuchte ich mir einzureden, dass es zumindest noch eine geringe Möglichkeit gab, die Anschlussbahn am Gesundbrunnen zu erwischen. Dies misslang. Mit meinem App nach Alternativen suchend, nahm ich die nächste Ringbahn. Ich wusste, dass ab Hohenzollerndamm die Nachtbusse fuhren, die nun die einzige Verbindung nach Potsdam darstellten. Am S-Bahnhof Westkreuz, an dem ich normalerweise in die S-Bahn nach Potsdam umgestiegen wäre, konnte ich auf der Anzeigentafel für das untere Bahngleis die Ankündigung einer Verbindung nach Potsdam sehen, jedoch die Abfahrtszeit nicht erkennen. Da ich mir sicher war, dass sie wohl kaum anschreiben würden, dass die nächste Bahn erst am Morgen kommen würde, stieg ich aus. Als ich vor der Anzeigentafel stand fuhr die S-Bahn, mit der ich gekommen war, ab. Die elektronische Anzeigetafel, die in der Regel die Minuten bis zur nächsten Abfahrt anzeigt und bei der ich noch nie einen Wert gesehen habe der höher als 30 Minuten lag, zeigte die nächsten vier kommenden Züge an. Als erstes war die Bahn nach Potsdam angekündigt. Die Dauer bis zu Abfahrt betrug 186 Minuten. Nach einem kurzen Blick auf die Uhr war mir klar, dass damit die Bahn um 4:42 Uhr gemeint war. So lange wollte ich dann doch nicht warten. So nahm ich die nächste S-Bahn zum Hohenzollerndamm, um dort fast mit direktem Anschluss in den Nachtbus nach Zehlendorf zu steigen. Dort angekommen musste ich zu meinem Anschlussbus laufen, der mich nach Potsdam bringen sollte. In Potsdam wollte ich am Bahnhof in den 3. Nachtbus umsteigen, der mich dann nach Babelsberg bringen sollte. So weit der Plan, gedachte Ankunftszeit 2:41 Uhr. Leider war am S-Bahnhof Wannsee aufgrund eines schweren Verkehrsunfalls die Straße gesperrt, so dass die Busfahrt leider ziemlich abrupt endete. So ging ich an der unschönen Unfallstelle mit einem völlig ausgebrannten Motorradwrack vorbei zum S-Bahnhof Wannsee, um von dort ein Taxi zu nehmen. 20 Euro ärmer dafür aber 20 Minuten früher als gedacht, erreichte ich dann um halb drei mein Zuhause. 

 

Freunde

Posted in Was wir schreiben on 24. Mai 2012 by Wortverdreher

Freunde

Kino

Posted in Was wir schreiben on 24. Mai 2012 by Wortverdreher

Wer den lauen Sommerabend mit einem schönen Film beginnen möchte, um ihn anschließend genussvoll mit einem Glas Wein zu beenden, dem empfehle ich:

Ausgerechnet Sibirien – Ein sehr humorvoller romantischer Film der zeigt, dass man seine Träume leben soll. 

Lachfischen im Jemen – Noch romantischer, noch lustiger, einfach schön!

Und allen Kritikern sie gleich angemerkt, keiner dieser Filme wird dazu beitragen die Welt zu retten. Aber vielleicht sie für einen Moment schöner zu machen. Das ist doch auch was! 🙂